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Ich kann was ändern! *Update*

creatures Auch wenn es nur Tropfen Wasser auf einen heißen Stein sind: Ich kann etwas in dieser Welt verändern – und Ihr könnt das auch! In letzter Zeit beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Tier- und Umweltschutz. Und mir stehen permanent die Haare zu Berge darüber, welche Abgründe sich da auftun. Weiterlesen

Wie die meisten Menschen auch habe ich gewusst, was vor sich geht, aber leider funktioniert der Verdrängungsmechanismus recht gut. Vor allem aber dachte ich immer, ich kann ja doch nichts ändern. Diese Einstellung habe ich mittlerweile geändert.  Es geht dabei nicht darum, Großartiges zu Vollbringen, immense Summen zu spenden, oder mit Greenpeace japanische Fischtrawler anzugreifen. Jeder kann etwas tun, und das ist, Aufklärungsarbeit zu leisten.

Neulich las ich einen Satz, der bei mir haften geblieben ist: Nicht das Bild ist schrecklich und sollte verboten werden, sondern das, was das Bild zeigt. Auch wenn es schrecklich weh tut, sich manche Dinge anzusehen, wenn man dasitzt und hilflos weint, es führt kein Weg daran vorbei: Wenn ich über etwas berichten will, muss ich mich zuerst ausführlich darüber informieren.

Ich will keine Horrorbilder oder Schreckensvideos hier zeigen, aber ich möchte Euch ein paar Links vorstellen, deren Inhalte ich für sehr gut und sachlich halte:

Da wäre zunächst die Gruppe „Ärzte gegen Tierversuche“, eine Organisation, die mit vielen Aktionen darauf aufmerksam macht, wie überflüssig und geradezu gefährlich Tierversuche sind: Der Mythos vom Tierversuch. Diese Vereinigung kann man nebenbei auf sehr einfache Art und Weise unterstützen. Goodings ist eine Platform mit über 900 Partnershops, die einen gewissen Anteil des Umsatzes als Provision an Goodings abführen. Von dort werden die Gelder an frei wählbare wohltätige Vereine weitergeleitet. Und statt Google kann man auch mal mit benfind suchen, wo ebenfalls frei wählbare Vereine profitieren können.

Weiterhin gibt es die Online Petition an das Europäische Parlament zur Abschaffung der Vivisektion in Europa.

Erbse hat in ihrem Beauty-Blog eine grün/rote Liste der Firmen und Konzerne, die ihre Produkte oder Rohstoffe mittels Tierversuchen testen. Auch hier kann ich aktiv Hilfe leisten, indem ich nur Produkte der Firmen kaufe, die definitiv nicht mit solchen Praktiken sinnlose Tests durchführen. Wie sinnlos, vor allem aber wie grausam diese Versuche sind, zeigt dieses animierte Filmchen von „Ärzte gegen Tierversuche e. V.“ auf Youtube:

Mit ein wenig Aufwand kann man auch „Tasso e. V.„, einen Verein, der sich mit dem Auffinden von entlaufenen Tieren im Speziellen, aber auch mit Tierschutz im Allgemeinen befasst,  sehr gut unterstützen. Man kann sich Aufklärungsmaterial beispielsweise zu Hunden im Backofen Auto oder Postkarten mit dem Hinweis, dass sehr viele Tiere im Tierheim auf ein neues Herrchen oder Frauchen warten, kostenlos zusenden lassen, um sie zu verteilen. Ich habe solche Karten immer in meiner Handtasche, um sie im Bedarfsfall griffbereit zu haben.

Zu guter Letzt geht es noch um den Umweltschutz. Erbse hatte vor einiger Zeit einen Beitrag zum Thema Mikroplastik auf ihrem Blog und in diesem Zusammenhang wurde unter den Kommentaren auf folgende Liste des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hingewiesen, in der Hersteller und Produkte aufgeführt sind, die Mikroplastik enthalten.

Dies sind nur einige wenige Möglichkeiten, wie man sich mit ein paar Kleinigkeiten für Tier- und Umweltschutz engagieren kann. Und es gibt noch so viel mehr…

Welt_Fussball

 

Update: Am morgigen Tag, 02.07.2014 von 09:00 – 17:00 Uhr, ruft die Kampagne „Stop Vivisection“ zu einem Aktionstag auf: Telefon- und Online-Aktionstag am 2. Juli: Fordere DHL auf die Todesflüge zu stoppen! Es geht dabei um tausende Affen, die von China nach USA transportiert werden, um dort in Laboren großes Leid zu erfahren. Mehr Infos findet Ihr unter http://www.stopvivisection.net/aktuelles/telefon-und-online-aktionstag-am-2-juli-fordere-dhl-auf-die-todesfluge-zu-stoppen oder auf Facebook.

Vegane Kosmetik – aber nicht nur das

Vor Kurzem habe ich angefangen, mich vegetarisch zu ernähren, weil ich die Massentierhaltung und die Bedingungen, unter denen viele Tiere leben müssen, einfach nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Schlachten könnte ich auch kein Tier und also habe ich beschlossen, meinem Leben einen Dreh zu geben. Weiterlesen

Man kommt ja sehr leicht von Ästchen auf Stöckchen (oder war es umgekehrt?) und so habe ich auch begonnen, mich für vegane Kosmetik und umweltverträgliche Haushaltsprodukte zu interessieren. Gerade was die Kosmetik betrifft, so ist mir die Seite Blanc et Noir – Vegan Beauty Blog von der netten Pseudoerbse eine sehr große Hilfe. Danke an dieser Stelle!

Aber nicht nur zu veganen Produkten schreibt Erbse, heute fand sich in ihrem Blog ein höchstinteressanter Artikel zu Mikroplastik, das ja so gut wie nicht abbaubar ist, definitiv nicht zu unseren Lebzeiten und von dem sich immer mehr in unserem Trinkwasser findet, da die Kläranlagen diese winzigen Kügelchen nicht rausfiltern können.

Ich betrachte es als Herausforderung an mich selbst, mir daher in Zukunft noch genauer anzusehen, welche Inhaltsstoffe in meinen Kosmetika, dekorativ oder pflegend, enthalten sind. Es geht sicherlich nicht nur darum, solche Produkte zu meiden, die oder deren Rohstoffe in Tieversuchen getestet werden, auf jene mit tierischen Integrentien zu verzichten, sondern auch darum, zu erkennen, was unsere Umwelt nachhaltig schädigt.

Meine Enkel sind zehn und fünf Jahre alt. Ich möchte sie nicht als Erwachsene in einer Welt wissen, auf der zu leben nicht mehr lebenswert ist.