Getratsche

Aleppo-Seife und Kaktusfeigenkernöl

NajelIch habe vor einigen Wochen mein Duschgel und mein Shampoo aussortiert und entsorgt. Duschen will ich mich aber trotzdem und dabei Sauberwerden ist auch ein entscheidender Punkt. Deshalb bin ich auf Aleppo-Seife umgestiegen und benutze sie jetzt zum Duschen, Haarewaschen und für die Gesichtsreinigung. Weiterlesen

Bis auf die Haare bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Meine Haut spannt nicht mehr und ich muss auch gar nicht mehr groß eincremen. Meine Gesichtshaut ist auch viel klarer geworden. Mit den Haaren ist es ein wenig merkwürdig. Sie sind zwar fülliger, haben aber keinen Glanz mehr, weswegen ich mir nächstens Apfelessig kaufen werde, um den dann als Rinse zu verwenden. Irgendwie werde ich das schon alles in den Griff kriegen. Never give up! Never surrender!

Nach dem Waschen massiere ich mir morgens Mandelöl in die Haut ein, abends benutze ich ein Öl, das als wahre Wunderwaffe gegen Falten angepriesen wird: Kaktusfeigenkernöl. Die Preise klaffen hier wirklich weit auseinander. Es gibt Shops, die vertreiben dieses Öl, das sehr aufwändig in der Herstellung ist, für 23,90 pro 10ml (in Worten: zehn!). Ich habe mir eines aus dem niedrigsten Preissegment bestellt (ca. 18,- €/80ml), das aber ebenfalls kaltgepresst ist und aus der ersten Pressung stammt. Wo da jetzt genau der Unterschied zwischen teuer und günstig ist, kann ich nicht sagen. Sehr gewöhnungsbedürftig ist der Geruch des Öls, der sehr bitter ist. Aber da ich es abends benutze, stört es mich wenig bis gar nicht. Es zieht auch schnell ein, so dass man nicht mit fetttriefendem Gesicht durch die Wohnung rennt.

Beides, Seife und Öl stammen von Najel. Ich werde Euch wegen des Kaktusfeigenkernöls und der Ergebnisse auf der Haut auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Vegane Kosmetik – aber nicht nur das

Vor Kurzem habe ich angefangen, mich vegetarisch zu ernähren, weil ich die Massentierhaltung und die Bedingungen, unter denen viele Tiere leben müssen, einfach nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Schlachten könnte ich auch kein Tier und also habe ich beschlossen, meinem Leben einen Dreh zu geben. Weiterlesen

Man kommt ja sehr leicht von Ästchen auf Stöckchen (oder war es umgekehrt?) und so habe ich auch begonnen, mich für vegane Kosmetik und umweltverträgliche Haushaltsprodukte zu interessieren. Gerade was die Kosmetik betrifft, so ist mir die Seite Blanc et Noir – Vegan Beauty Blog von der netten Pseudoerbse eine sehr große Hilfe. Danke an dieser Stelle!

Aber nicht nur zu veganen Produkten schreibt Erbse, heute fand sich in ihrem Blog ein höchstinteressanter Artikel zu Mikroplastik, das ja so gut wie nicht abbaubar ist, definitiv nicht zu unseren Lebzeiten und von dem sich immer mehr in unserem Trinkwasser findet, da die Kläranlagen diese winzigen Kügelchen nicht rausfiltern können.

Ich betrachte es als Herausforderung an mich selbst, mir daher in Zukunft noch genauer anzusehen, welche Inhaltsstoffe in meinen Kosmetika, dekorativ oder pflegend, enthalten sind. Es geht sicherlich nicht nur darum, solche Produkte zu meiden, die oder deren Rohstoffe in Tieversuchen getestet werden, auf jene mit tierischen Integrentien zu verzichten, sondern auch darum, zu erkennen, was unsere Umwelt nachhaltig schädigt.

Meine Enkel sind zehn und fünf Jahre alt. Ich möchte sie nicht als Erwachsene in einer Welt wissen, auf der zu leben nicht mehr lebenswert ist.

Salut Salon „Wettstreit zu viert“ | „Competitive Foursome“

Salut-SalonAntonio Vivaldi’s „Sommer“ wird zum Schauplatz eines musikalischen Wettkampfs. Salut Salon fechten ihn akrobatisch aus, und mit viel Humor – ein Klassiker des Hamburger Quartetts. Ein Konzertmitschnitt aus dem Film „Salut Salon. Der Film“ von Regisseur Ralf Pleger. Weiterlesen

Also – akrobatisch sind sie, die Mädels von Salut Salon. Und lustig! Man weiss ja nicht, was einen erwartet, wenn man sich das Video eines klassischen Quartetts ansieht. Aber so was ganz sicher nicht. Sie beherrschen ihre Instrumente, und nicht nur ihre – auch die der anderen. Und dabei verrenken sie sich, spielen von hinten, von der Seite, über Kopf.

Mich erinnert das an meine Kindheit, als wir versuchten, durch die Nasenlöcher auf unseren Blockflöten „Kommet Ihr Hirten“ zu spielen… – öhm – das liest sich jetzt ekliger als es damals war. Wir hatten keinen Schnupfen oder so, unsere Nasenschleimhäute produzierten kein Sekret, kurz: wir haben nicht in unsere Flöten ge…! Egal! Worauf ich hinaus will ist, dass wir auch ungewöhnliche Sachen machten. Und denkt jetzt bitte nicht doppeldeutig, wir waren unschuldige Kinder, noch keine zehn Jahre alt.

Ach – schaut Euch einfach das Video an:

Mein erster Beitrag

Zunächst die entscheidende Frage: Braucht die Welt einen weiteren Blog? Antwort: Natürlich! Und warum? Antwort: Abgesehen von einem „Warum nicht?“ könnte ich jetzt behaupten, dass ich eine eloquente Schreiberin netter kleiner Beiträge bin, pointiert erzähle und überhaupt… Aber ich belasse es einfach bei einem: Weil ich glaube, dass es mir Spaß machen wird, einen Blog zu schreiben. Weiterlesen

Und ich hoffe, dass es Euch Spaß machen wird, auch hier zu lesen. Und wenn nicht, so ist der nächste Blog ja nur einen Klick weit entfernt. Und während ich mich durch das Einrichten dieses Blogs wurschtele, überlege ich schon, über was ich alles schreiben könnte…

Da ist erstmal Fürth. Ich lebe jetzt seit 45 Jahren hier und es gefällt mir. Wir haben einen tollen Oberbürgermeister, der sich sehr für die Stadt engagiert. Und es gibt viele Veranstaltungen, die das Stadtleben bunter gestalten. Darüber möchte ich Euch erzählen. Unter anderem.

Dann gibt, oder vielmehr gab es noch meine Ratten. Bis auf eine sind sie alle schon über die Regenbogenbrücke gegangen, aber es war eine wunderschöne Zeit mit ihnen, vor allem, da ich mir mit ihrer Anschaffung einen lang gehegten Wunsch erfüllt habe. Ich glaube nicht,  dass ich für den Rest meines Lebens rattenlos bleiben werde, doch jetzt tut es noch zu weh, sie nacheinander gehen gesehen zu haben.

Tja, und dann habe ich noch eine weitere Leidenschaft: ich tratsche unheimlich gern. Jetzt nicht so gehässig über andere Leute (naja, manchmal doch, wenn sich eine Steilvorlage bietet), sondern einfach über alle möglichen Themen. Gott und die Welt sozusagen. Ich mag alles Mögliche und Unmögliche, und manches mag ich auch nicht. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf Eure Kommentare.

Außerdem möchte ich Euch erzählen, was ich so mache und für welche Sachen ich mich sonst noch interessiere. Erwartet aber bitte keine Enthüllungen a la Facebook, wo in der Intimität des Internets (haha!) Leute Details von sich preisgeben, die sie nicht mal im Beichtstuhl oder der besten Freundin erzählen würden.

Und damit geht mein erster Beitrag schon seinem Ende entgegen. Ich freue mich auf eine schöne gemeinsame Zeit und dass wir Spaß miteinander haben können.

Liebe Grüße

Luise