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Mein neues veganes Ich

Teint-LippenWie vor kurzem schon angekündigt, habe ich meinen Kosmetikbeutel entrümpelt und mich heute bei DM neu eingedeckt. Zuvor habe ich auf den Produktseiten des Drogeriemarktes gestöbert und mich sehr ausführlich über die Inhaltsstoffe informiert. Und nun habe ich eine nette Auswahl an veganer, mikroplastikfreier Kosmetika. Weiterlesen

Natürlich erlegt der Inhalt, bzw. dessen Fehlen im Geldbeutel dem Kaufrausch eine Grenze, aber ich bin sehr zufrieden und freue mich schon auf das Ausprobieren. Wahrscheinlich werde ich mein neues veganes Ich am Samstag zum New-Orleans-Festival ausführen.

LidschattenSehr gefreut habe ich mich darüber, von Alverde eine Zahncreme gefunden zu haben, die frei von schädlichen Zutaten und trotzdem nicht sooo teuer ist. Sicher sind 1,95 € für 75ml nicht gerade billig, aber im Vergleich mit den Preisen anderer Produkte doch in Ordnung.

Gekauft habe ich Nagellacke, Lipsticks, Lidschatten, Mascara, Make-up und Rouge der DM-eigenen Marken Alverde und P2.

Genau war es von P2: Last Forever nail polish 110 dating time, Base + Care coat, Nail Polish Glow top coat, Impressive Gel Kajal 020 dramatic brown, Perfect Look lipliner 091 dark pink und Perfect Color Lipliner 050 Glamour Diva. Vergessen habe ich den Color Correcting Pen, statt dessen habe ich Nagelhaut-Entferner-Stift von Alverde (es war schon sehr verwirrend…).

Von ebelin gNagellackab es den Professional Nagellackentferner Acetonfrein mit Biotin & Arganöl (ideal bei brüchigen Nägeln).

Von Alverde habe ich mitgenommen: Getönte Feuchtigkeitscreme Calendula Bernstein, Camouflage 002 Beige, Puderrouge 03 Pretty Terra, Lidschatten Quattro 37 Chocolate, Duo Lidschattenstift brown & bronze, Anti-Rötung-Grundierung, Lidschatten-Basis und Mascara eye-catcher.

 

Fernsehen damals oder: Auch in den frühen 60ern lernten die Kinder nur Blödsinn!

Einer meiner Söhne hat sich von mir gewünscht, dass ich meine Erinnerungen mal zu Papier bringe, damit etwas von mir bleibt, wenn ich mal den Weg alles Irdischen gegangen bin – so in hundert Jahren oder so (O-Ton Sohn). Ich denke, das kann ich genau so gut hier machen, dann haben noch mehr was zu lachen. Weiterlesen

Beginnen möchte ich mit einer Episode, die meiner Großmutter einige graue Haare beschert hat. Ich war damals ungefähr vier Jahre alt. Meine Großeltern, bei denen ich in Köln aufgewachsen bin, hatten damals schon einen Fernseher, der auch beim Abendessen lief. Ich weiss gar nicht mehr, was genau an diesem bestimmten Abend lief, es war die Geschichte eines Elternpaares, das ausgehen wollte und dem Sohn einschärfte, auf keinen Fall auf ein Klingeln hin die Wohnungstür zu öffnen, auch wenn sich der/die Betreffende vielleicht als Vater oder Mutter ausgab, sie, die Eltern hätten auf jeden Fall einen Schlüssel dabei – den sie natürlich zu Hause vergessen hatten. Bei ihrem folgsamen Sohn hatten sie keine Chance, sie mussten schlussendlich einen Schlosser holen, und das mitten in der Nacht.

Nachdem die Sendung beendet war, sagte mein Opa zu mir: „So musst Du das auch machen, keinen rein lassen“. Ich war auch ein folgsames Kind und als meine Großmutter einige Tage später vom Wäscheaufhängen auf dem Hof wieder nach oben kam, merkte sie, dass sie den Schlüssel vergessen hatte. Auf ihr Klingeln bekam sie von mir immer wieder zur Antwort: „Der Opi hat gesagt, ich soll keinen reinlassen“. In ihrer Verzweiflung turnte meine Großmutter dann irgendwie über den Balkon ins Bad (wir wohnten im I. Stock und sie war immerhin schon 54) und kam dann wutschnaubend in die Küche, wo ich in aller Seelenruhe saß.

Ich beschloss dann für mich, doch nicht mehr ganz so folgsam zu sein, wenn mein Opa was sagte.

Aleppo-Seife und Kaktusfeigenkernöl

NajelIch habe vor einigen Wochen mein Duschgel und mein Shampoo aussortiert und entsorgt. Duschen will ich mich aber trotzdem und dabei Sauberwerden ist auch ein entscheidender Punkt. Deshalb bin ich auf Aleppo-Seife umgestiegen und benutze sie jetzt zum Duschen, Haarewaschen und für die Gesichtsreinigung. Weiterlesen

Bis auf die Haare bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Meine Haut spannt nicht mehr und ich muss auch gar nicht mehr groß eincremen. Meine Gesichtshaut ist auch viel klarer geworden. Mit den Haaren ist es ein wenig merkwürdig. Sie sind zwar fülliger, haben aber keinen Glanz mehr, weswegen ich mir nächstens Apfelessig kaufen werde, um den dann als Rinse zu verwenden. Irgendwie werde ich das schon alles in den Griff kriegen. Never give up! Never surrender!

Nach dem Waschen massiere ich mir morgens Mandelöl in die Haut ein, abends benutze ich ein Öl, das als wahre Wunderwaffe gegen Falten angepriesen wird: Kaktusfeigenkernöl. Die Preise klaffen hier wirklich weit auseinander. Es gibt Shops, die vertreiben dieses Öl, das sehr aufwändig in der Herstellung ist, für 23,90 pro 10ml (in Worten: zehn!). Ich habe mir eines aus dem niedrigsten Preissegment bestellt (ca. 18,- €/80ml), das aber ebenfalls kaltgepresst ist und aus der ersten Pressung stammt. Wo da jetzt genau der Unterschied zwischen teuer und günstig ist, kann ich nicht sagen. Sehr gewöhnungsbedürftig ist der Geruch des Öls, der sehr bitter ist. Aber da ich es abends benutze, stört es mich wenig bis gar nicht. Es zieht auch schnell ein, so dass man nicht mit fetttriefendem Gesicht durch die Wohnung rennt.

Beides, Seife und Öl stammen von Najel. Ich werde Euch wegen des Kaktusfeigenkernöls und der Ergebnisse auf der Haut auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Vegane Kosmetik – aber nicht nur das

Vor Kurzem habe ich angefangen, mich vegetarisch zu ernähren, weil ich die Massentierhaltung und die Bedingungen, unter denen viele Tiere leben müssen, einfach nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Schlachten könnte ich auch kein Tier und also habe ich beschlossen, meinem Leben einen Dreh zu geben. Weiterlesen

Man kommt ja sehr leicht von Ästchen auf Stöckchen (oder war es umgekehrt?) und so habe ich auch begonnen, mich für vegane Kosmetik und umweltverträgliche Haushaltsprodukte zu interessieren. Gerade was die Kosmetik betrifft, so ist mir die Seite Blanc et Noir – Vegan Beauty Blog von der netten Pseudoerbse eine sehr große Hilfe. Danke an dieser Stelle!

Aber nicht nur zu veganen Produkten schreibt Erbse, heute fand sich in ihrem Blog ein höchstinteressanter Artikel zu Mikroplastik, das ja so gut wie nicht abbaubar ist, definitiv nicht zu unseren Lebzeiten und von dem sich immer mehr in unserem Trinkwasser findet, da die Kläranlagen diese winzigen Kügelchen nicht rausfiltern können.

Ich betrachte es als Herausforderung an mich selbst, mir daher in Zukunft noch genauer anzusehen, welche Inhaltsstoffe in meinen Kosmetika, dekorativ oder pflegend, enthalten sind. Es geht sicherlich nicht nur darum, solche Produkte zu meiden, die oder deren Rohstoffe in Tieversuchen getestet werden, auf jene mit tierischen Integrentien zu verzichten, sondern auch darum, zu erkennen, was unsere Umwelt nachhaltig schädigt.

Meine Enkel sind zehn und fünf Jahre alt. Ich möchte sie nicht als Erwachsene in einer Welt wissen, auf der zu leben nicht mehr lebenswert ist.